Heidelberger Katechismus – 24.Sonntag

15. Juni 2010

62. Frage: Warum können aber unsere guten Werke nicht die Gerechtigkeit vor Gott oder ein Stück derselben sein?
Antwort: Darum, daß die Gerechtigkeit, so vor Gottes Gericht bestehen soll, durchaus vollkommen und dem göttlichen Gesetz ganz gleichförmig sein muß[1] und aber auch unsere besten Werke in diesem Leben alle unvollkommen und mit Sünden befleckt sind[2],

1) Gal. 3, 10; 5. Mos. 27, 26
2) Jes. 64, 6

63. Frage: Verdienen aber unsere guten Werke nichts, so sie doch Gott in diesem und zukünftigem Leben will belohnen?
Antwort: Diese Belohnung geschieht nicht aus Verdienst, sondern aus Gnaden.[3]

3) Luk. 17, 10

64. Frage: Macht aber diese Lehre nicht sorglose und verruchte Leute?
Antwort: Nein, denn es unmöglich ist, daß die, so Christo durch wahren Glauben sind eingepflanzt, nicht Frucht der Dankbarkeit sollen bringen.[4]

4) Matth. 7, 18

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