Heidelberger Katechismus – 32.Sonntag

10. August 2010

86. Frage: Dieweil wir denn aus unserm Elend ohne alle unsere Verdienste aus Gnaden durch Christum erlöset sind, warum sollen wir gute Werke tun?
Antwort: Darum, daß Christus, nachdem er uns mit seinem Blut erkauft hat, uns auch durch seinen Heiligen Geist erneuert zu seinem Ebenbild, daß wir mit unserm ganzen Leben uns dankbar gegen Gott für seine Wohltat erzeigen[1]und er durch uns gepriesen werde[2], Darnach auch, daß wir bei uns selbst unsers Glaubens aus seinen Früchten gewiß seien[3]und mit unserm gottseligen Wandel unsere Nächsten auch Christo gewinnen[4].

1) Röm. 6, 13; 12, 1. 2; 1. Petr. 2, 5. 9. 10; 1. Kor. 6, 20
2) Matth. 5, 16; 1. Petr. 2, 12
3) 1. Petr. 1, 6. 7; Matth. 7, 17; Gal. 5, 6. 22. 23
4) 1. Petr. 3, 1. 2; Röm. 14, 19

87. Frage: Können denn die nicht selig werden, die sich von ihrem undankbaren, unbußfertigen Wandel zu Gott nicht bekehren?
Antwort: Keineswegs, denn wie die Schrift saget: »Kein Unkeuscher, Abgöttischer, Ehebrecher, Dieb, Geiziger, Trunkenbold, Lästerer, Räuber und dergleichen wird das Reich Gottes erben.«[5]

5) 1. Kor. 6, 9. 10; Eph. 5, 5. 6; 1. Joh. 3, 14

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