Westminster Bekenntnis – 34.Woche

22. August 2010

Artikel 21 – Von dem Gottesdienst und dem Tag des Herrn

Die natürliche Offenbarung zeigt, dass es einen Gott gibt, der über alles absolute Gewalt besitzt und herrscht, der gut ist und jedem Menschen seine Güte erweist; deshalb sollen wir ihn auch fürchten, lieben, loben, anrufen, ihm vertrauen und dienen – und zwar von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit allen Kräften. Doch wie der wahre Gott in der Weise verehrt werden soll, dass er es auch annehmen kann, ist von ihm selbst bestimmt worden und so an seinen eigenen, geoffenbarten Willen gebunden, dass er nicht nach den Einbildungen und Einfällen von Menschen oder nach den Eingebungen Satans verehrt werden kann, auch nicht unter irgendwelchen Formen einer sichtbaren Darstellung Gottes oder auf eine sonstige, nicht in der Heiligen Schrift vorgeschriebene Weise.

Religiöse Verehrung gebührt Gott, dem Vater, Sohn und Heiligen Geist; und ihm allein : nicht Engeln, Heiligen oder irgendeiner anderen Kreatur. Diese kann seit dem Sündenfall nicht ohne einen Mittler oder durch die Vermittlung eines anderen erfolgen – als allein durch Christus.

Gebet, verbunden mit Danksagung, gilt vor Gott als ausdrückliche Pflicht und wird im Rahmen der Gottesverehrung von allen Menschen gefordert. Damit er es annehmen kann, soll es im Namen des Sohnes durch den Beistand des Geistes in Übereinstimmung mit seinem Willen geschehen, mit Verstand, Ehrerbietung, Demut, Eifer, Glauben, Liebe und Ausdauer und, wenn mit hörbaren Worten, in einer bekannten Sprache.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: