Heidelberger Katechismus – 36.Sonntag

7. September 2010

99. Frage: Was will das dritte Gebot?
Antwort: Daß wir nicht allein mit Fluchen[1]oder mit falschem Eide[2], sondern auch mit unnötigem Schwören[3]den Namen Gottes nicht lästern oder mißbrauchen, noch uns mit unserm Stillschweigen und Zusehen solcher schrecklicher Sünden teilhaftig machen. Und in Summa, daß wir den heiligen Namen Gottes anders nicht, denn mit Furcht und Ehrerbietung gebrauchen[4], auf daß er von uns recht bekannt[5], angerufen[6]und in allen unsern Worten und Werken [7] gepriesen werde.

1) 3. Mos. 24, 11–16
2) 3. Mos. 19, 12
3) Matth. 5, 37; Jak. 5, 12
4) Jes. 45, 23
5) Matth. 10, 32
6) 1. Tim. 2, 8
7) Röm. 2, 24; 1. Tim. 6, 1; Kol. 3, 16. 17

100. Frage: Ist denn mit Schwören und Fluchen Gottes Namen Lästern so eine schwere Sünde, daß Gott auch über die zürnet, die, soviel an ihnen ist, dieselbe nicht helfen wehren und verbieten?
Antwort: Ja freilich[8], denn keine Sünde größer ist, noch Gott heftiger erzürnet, denn Lästerung seines Namens, darum er sie auch mit dem Tod zu strafen befohlen hat[9].

8) 3. Mos. 5, 1
9) 3. Mos. 24, 15. 16

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