Heidelberger Katechismus – 42.Sonntag

19. Oktober 2010

110. Frage: Was verbietet Gott im achten Gebot?
Antwort: Er verbietet nicht allein den Diebstahl[1]und Räuberei[2], welche die Obrigkeit straft; sondern Gott nennet auch Diebstahl alle bösen Stücke und Anschläge, damit wir unsers Nächsten Gut gedenken an uns zu bringen, es sei mit Gewalt oder Schein des Rechtes[3], als unrechtem Gewicht[4], Ellen, Maß[5], Ware, Münze, Wucher[6]oder durch einiges Mittel, das von Gott verboten ist, dazu auch allen Geiz[7] und unnütze Verschwendung seiner Gaben[8].

1) 1. Kor. 6, 10
2) 1. Kor. 5, 10
3) Luk. 3, 14; 1. Thess. 4, 6
4) Spr. 11, 1; 16, 11
5) Hes. 45, 9–12; 5. Mos. 25, 13–16
6) Ps. 15, 5; Luk. 6, 35
7) 1. Kor. 6, 10
8) Spr. 5, 16

111. Frage: Was gebietet dir aber Gott in diesem Gebot?
Antwort: Daß ich meines Nächsten Nutz, wo ich kann und mag, fördere, gegen ihn also handle, wie ich wollte, daß man mit mir handlete[9], und treulich arbeite, auf daß ich dem Dürftigen in seiner Not helfen möge[10].

9) Matth. 7, 12
10) Eph. 4, 28

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