Heidelberger Katechismus – 3.Sonntag

20. Januar 2011

6. Frage: Hat denn Gott den Menschen also bös und verkehrt erschaffen?
Antwort: Nein[1], sondern Gott hat den Menschen gut und nach seinem Ebenbild erschaffen[2], das ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit, auf daß er Gott, seinen Schöpfer, recht erkennte und von Herzen liebte und in ewiger Seligkeit mit ihm lebte, ihn zu loben und zu preisen[3].

1) 1. Mos. 1, 31
2) 1. Mos. 1, 26. 27
3) 2. Kor. 3, 18; Kol. 3, 9. 10; Eph. 4, 23. 24

7. Frage: Woher kommt denn solche verderbte Art des Menschen?
Antwort: Aus dem Fall und Ungehorsam unserer ersten Eltern, Adams und Evas, im Paradies[4], da unsere Natur also vergiftet worden, daß wir alle in Sünden empfangen und geboren werden[5].

4) 1. Mos. 3; Röm. 5, 12. 18. 19
5) Ps. 51, 7

8. Frage: Sind wir aber dermaßen verderbt, daß wir ganz und gar untüchtig sind zu einigem Guten und geneigt zu allem Bösen?
Antwort: Ja[6], es sei denn, daß wir durch den Geist Gottes wiedergeboren werden[7].

6) Joh. 3, 6; 1. Mos. 6, 5; Hiob 14, 4; 15, 16. 35; Jes. 53, 6
7) Joh. 3, 5

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