Heidelberger Katechismus – 10.Sonntag

9. März 2011

27. Frage: Was verstehest du durch die Vorsehung Gottes?
Antwort: Die allmächtige und gegenwärtige Kraft Gottes[1], durch welche er Himmel und Erde samt allen Kreaturen gleich als mit seiner Hand noch erhält[2]und also regiert, daß Laub und Gras, Regen und Dürre, fruchtbare und unfruchtbare Jahre, Essen und Trinken[3], Gesundheit und Krankheit[4], Reichtum und Armut[5]und alles nicht ungefähr, sondern von seiner väterlichen Hand uns zukomme.

1) Apg. 17, 25. 26
2) Hebr. 1, 3
3) Jer. 5, 24; Apg. 14, 17
4) Joh. 9, 3
5) Spr. 22, 2

28. Frage: Was für Nutz bekommen wir aus Erkenntnis der Schöpfung und Vorsehung Gottes?
Antwort: Daß wir in aller Widerwärtigkeit geduldig[6], in Glückseligkeit dankbar[7] und aufs zukünftige guter Zuversicht zu unserm getreuen Gott und Vater sein sollen, daß uns keine Kreatur von seiner Liebe scheiden wird[8], dieweil alle Kreaturen also in seiner Hand sind, daß sie sich ohne seinen Willen auch nicht regen noch bewegen können[9].

6) Röm. 5, 3; Jak. 1, 3; Hiob 1, 21
7) 5. Mos. 8, 10; 1. Thess. 5, 18
8) Röm. 8, 38. 39
9) Hiob 1, 12; Apg. 17, 28; Spr. 21, 1

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